Ohne Kündigungen 20% weniger Staatsangestellte. Weil die freie Wirtschaft die Leute braucht.

Die Schweizer Wirtschaft brummt. Ob Maschinenindustrie, Pharma-, Banken-, Uhren-, Versicherungsbranche oder KMUs, alle brauchen sie Personal. Personal, dass auch der Bund, die Kantone und die Gemeinden beanspruchen. Ein Wettbewerb um die besten Köpfe findet statt. Um den Bedarf zu decken, können wir ausländische Arbeitskräfte holen und/oder die Effektivität steigern.

In den letzten 17 Jahren durfte meine Firma für diverse Unternehmen und Branchen arbeiten. Dabei hatte ich auch Einblick in Staatsbetriebe wie die Post, Swisscom, SBB, SF, in Parlamente und Kantonsverwaltungen. Vergleiche ich deren Effektivität mit den Unternehmen in der freien Wirtschaft, behaupte ich, dass der Staat mit 20% weniger Personal gleich gut funktioniert. Er könnte ohne negative Folgen die eine oder andere Aufgabe weglassen, vermehrt Synergien nutzen und besser zusammenarbeiten. Einige Gemeinden erkannten das grosse Sparpotenzial schon und arbeiten auch besser zusammen. Dieser Weg ist konsequent weiterzugehen.

Wenn die Staatsbetriebe, der Bund, die Kantone und Gemeinden eine Strategie entwickeln, die Effektivität zu erhöhen und weniger neues Personal einzustellen, wird dadurch Personal für die freie Wirtschaft frei. Wir würden uns bedanken, vor allem auch die vielen KMUs, die im Wettbewerb mit der Grossindustrie und den Verwaltungen oft an ihre finanziellen Grenzen stossen.

Die Schweiz insgesamt würde profitieren, weil dadurch ihre Leistungskraft und Produktivität gestärkt wird. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist die Produktivität ein Schlüssel dazu, wie wir auch in Zukunft den Staat bezahlen können und die AHV sichern.

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