Menschen mit Handycap wollen ernst genommen werden.

Ich bin Vater eines Sohnes, der im Rollstuhl ist und nicht sprechen kann. Ebenfalls habe ich einen Bruder mit einer geistigen Beeinträchtigung. Der Umgang mit Menschen mit einem Handycap ist mir also nicht neu.
Ich spüre eine subtile Art der Ausgrenzung solcher Personen in der Öffendlichkeit, wenn der Busfahrer die Rampe nicht herunterlässt, das Kino nicht Behindertengerecht ist und einem erklärt wird, unser Sohn dürfe nur in Begleitung einen Film sehen, da sie bei Problemen nicht die Verantwortung übernehmen können. Ebenfalls gibt es nach wie vor Restaurants, welche kein Behinderten WC haben. Es ist dringend nötig, dass Schranken, baulich oder geistg, endlich weggeräumt werden.

Um IV Renten abzubauen und Menschen mit Handycap im arbeitsleben zu integrieren, finde ich Quoten sinnvoll. Leider kann man nicht von allen Arbeitgebern erwarten, dass sie Menschen mit Handycab freiwillig einstellen.
Das wichtigste bei der Integration von diesen Menschen in die Arbeitswelt ist, dass sie eine Tätigkeit ausüben können die ihnen gefällt und zu ihnen passt.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Gesellschaft Menschen mit einem Handycap wieder an den Rand stellt und ausschliesst. Ein Abbau bei den Sozialwerken trifft solche Menschen am meisten. Auf dem politischen Parkett ist die SP die glaubwürdigste Kämpferin für die Rechte von Menschen mit einer Behinderung.

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