Die Aufstockung der Wahlkampfbudgets der Parteien für die Nationalratswahlen 2011 macht Sinn. Es geht dabei vor allem darum, die chronischen Nicht-Wählenden...

für sich zu gewinnen. 2007 hat es die SVP mit ihrer flächendeckenden Plakatierung von Christoph Blocher geschafft, dem trägeren Teil des Stimmvolkes plausibel zu machen, dass politische Wahlen wichtig sind. Der Anteil der SVP-Wählenden stieg von 1995-2007 von 14.9% auf 28.9%; gleichzeitig stieg in diesem Zeitraum die Wahlbeteiligung von 42.2% auf 48.3%. Die Korrelation ist wohl nicht zufällig; sie ist zu einem grossen Teil auf das forsche Auftreten der SVP zurückzuführen. Um die Nicht-Wählenden zu aktivieren, gibt es möglicherweise originellere Wahlkampfmethoden als diejenigen der SVP, die nicht so teuer aber ebenso wirksam sind. Lassen wir uns überraschen!

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