Das Helfersyndrom ist in der Sackgasse angelangt!

Zum immer teureren Sozialwesen: Grade die SP verfolgt eine Strategie, die die Betroffenen in eine Abhängigkeit treibt. Ansätze sie da raus zu holen, erforerdert wieder spezielle Stellen, die wieder neue Abteilungen aufbauen. Somit wird es immer komplizierterter und schwerfälliger. Es wurde ein soziales Korsett geschaffen, die vor allem den Kleinen zunehmends die Bewegungsfreiheit raubt.

Ich kenne Kleinstunternehmen, die zwar Arbeit zu vergeben hätten, dies aber nicht können, weil sie die Mindestlöhne nicht zahlen können, geschweige denn die Lohnnebenkosten berappen. Und ich betone, es sind Kleinstunternehmen nicht grosse Firmen.
Macht das Sinn?

Die sozialen Aemter sind zu unflexibel. Sobald, mehr als ein Amt involviert ist, ist die Doppelspurigkeit ein unglaublicher Brems- und Kostentreibfaktor.
Jedes Amt legt ein neues Dossier an. Jedes Amt fragt immer wieder das gleiche. Oft wird das Geld von Amt zu Amt hin und her geschoben, manchmal sogar innerhalb des gleichen Amtes. Warum muss z. B. einer der IV und Zusatzleistungen bezieht, ein Teil des Geldes, das er erhält, ans gleiche Amt, das es bezahlt zurückzahlen (AHV). Es ist nicht möglich, dass das intern abgerechnet wird. Der bürokratische Aufwand um die Rechnungen zu versenden und so weiter ist garantiert höher.

Grade den sozial Schwachen wird immer gerpedigt, sie sollen Eigeninitiative ergreifen. Wenn die vielgepriesene Eigeninitiative nicht den Vorstellungen und Normen des jeweiligen Amtes entsprechen, wird der Effort nicht honoriert. Im Gegenteil, man ist dann noch der Idiot im Umzug.

Die Linke tendiert nun mal dazu ihren "Klienten" lieber Geld zu verteilen, sie dafür unter Kontrolle zu halten anstatt ihnen die nötigen Freiräume zu gewähren, in denen sie sich selber helfen können.

Aber viele Linke nehmen die Sozialhilfe auch nicht wirklich als solche wahr. Ich habe in diesen Kreisen öfter gehört: Mach doch 2 Jahre auf Psycho, dann hast du eine IV-Rente. Oder sie gaben damit an, dass sie nun stempeln gehen und damit den Staat unterhöhlen wollen.
Logischerweise stören sich solche Leute auch nicht über Sozialgeldermissbrauch.
Es sind sicher nicht alle so, aber ganz unschuldig sind die Linken an ihrem Ruf, das Geld anderer zu verprassen auch nicht.

Ich bin auch nicht einfach für einseitige Sparmassnahmen, aber diese unsägliche einengende Bürokratie und Sozialbestimmungen sind der Eigentinitiative nicht förderlich.
Quotenregeln helfen da auch nichts, das macht das ganze letztendlich nur noch teurer.

Was fehlt, sind echte Anreize. In Form entsprechender Freibeträge oder eine Art Negativsteuer. Beim bedingungslosen Grundeinkommen bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist.
Im Moment ist es so, dass die einen zuviel arbeiten und die andern zuwenig. Beides ist ugesund und belastet das Gesundheitswesen sowie die Sozialwerke. Daran ist zwar nicht die SP schuld. Sollte man aber in der ganzen Diskussion auch nicht weglassen.

Und nein ich habe nichts gegen Ausländer, ich habe selber einige Jahre im Ausland gelebt, habe oft mit Ausländern zusammegearbeitet. Allermeistens kam ich sehr gut mit ihnen aus.

Aber ich habe etwas gegen diese unsägliche Forderungsmentalität. Ich armer Ausländer, du mir helfen. Wenn du nicht helfen, dann du Rassist, scheiss-Schweiz, alles kacke hier.Ich Geld bekommen, ich noch mehr Geld wollen, du nicht geben? Du Scheissrassist sein.
Man kann viel von mir haben, aber verarschen lasse ich mich nicht.

Gibt man den kleinen Finger reissen sie einem die ganze Hand ab. Ich gebe zu: DAS stört mich. Und es ist mir egal ob es einer oder tausende sind. Und es stört mich auch, wenn sie hier her kommen, und dann rausposauenen wie hier alles verdorben ist, und wie schlecht, unsittlich und was weiss ich noch noch alles. Und wie ihr Wertesystem doch so viel besser ist. Ich gebe zu: DAS stört mich auch. Wenn hier alles so mies ist, dann sollen sie dahin gehen, wo ihre Wertsysteme gelebt werden. Und schauen ob es ihnen dort besser geht.

Und es stört mich, wenn gewisse Leute hier alles kritisieren, aber wehe man übt Kritik an ihrem System. Dann muss man schon beinahe um sein Leben fürchten...
Ich will keine Zustände wie in Deutschland, wo die Scharia in der Rechtsprechung bereits Einzug gehalten hat, im Sinne von: Das ist bei denen halt so, das müssen wir berücksichtigen.
Und ich will auch keine Zustände wie in England: http://www.politik.ch/islamistische-missionierungskampagne-in-england.html

Es sind nicht alle Ausländer so, das ist mir sehr bewusst, von denen rede ich auch nicht, warum auch, die stören mich ja nicht.

Man soll Einwanderen klipp und klar ein paar Grundregeln vermitteln. Dann kann auch keiner sagen, oh ich wusste nicht, dass das hier verboten ist. Und die Asylanträge sollen schneller bearbeitet werden, damit sie wissen woran sie sind.

Ich finde auch die Idee, den Sans-Papier nun eine Ausbildung zu finanzieren abwegig. Wenn sie die Landesprache beherrschen und ihre Identät preisgeben kann man ja noch darüber diskutieren. Aber einfach so? Hey in der Schweiz musst du nur deine Identität verschweigen, auf die Tränendrüse drücken und dann zahlen sie dir eine Ausbildung... Na toll, ich werfe meine Papiere dann auch weg. Keine Steuern, keine Krankenkasse, keine, keine, keine und vielleicht bekomme ich dann, wenn ich ins Tessin oder ins Welsche ziehe, Sprachkurse gratis und franko.

Aber es war halt damals schon so, dass die Links-Alternativen die Probleme der eigenen Landsleute nicht als Porbleme wahrnahmen. Je weiter her die Menschen kamen, desto mehr genossen sie die Untestützung dieser Kreise. Ja es war so was wie eine Abneigung gegen alles was schweizerisch ist zu spüren, so eine Art Rassissmus gegen die eigene Herkunft und Landsleute. Wenn man das Wort Heimat in den Mund nahm wurde man schon schel angeschaut. Ausländer die stolz auf ihre Heimat waren fanden aber Zustimmung. Schon interessant, wie die gleichen Dinge komplett unterschiedlich gewertet wurden und werden.
Diese Generation sitzt nun in den Aemtern und an den Schaltstellen. Und genau darum ist alles so lasch geworden gegenüber denen, die hier her kommen und auf gut Deutsch gesagt nur Mist bieten.
Nicht dass wir besser sind als andere, aber sich gegen das eigene zu wenden ist auch keine Lösung.
Es sind nich alle Ansätze der Linken schlecht, aber es ist höchste Zeit die rosa Brille abzulegen.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.