Ja, zur Initiative für eine Einheitskasse, um das heutige System fairer und kosteneffizienter zu gestalten!

Alljährlich dasselbe: Die Krankenkassen veröffentlichen ihre Kosten für die Grundversicherung fürs nächste Jahr, das Wechselspiel beginnt: Wo findet Herr und Frau Schweizer die günstigste Grundversicherung (abhängig von ihrer Risikobereitschaft)?

Jährlich gibt es bis zu einer Mio. Krankenversicherte, die ihre Grundversicherung wechseln. Dies verursacht auf allen Seiten Aufwände, bei den Versicherten (Versicherungsvergleich, Kündigung etc) und insbesondere bei den Kassen, wo ein Wechsel bis zu 100 CHF Kosten generiert.

Die Folge davon: Die aktuell günstigste Krankenkasse kann Leute gewinnen, muss aber ein Jahr später oft die Prämien erhöhen, um keine Unterdeckung zu erhalten, weil möglicherweise potenzielle "schlechte Risiken" dazugekommen sind. Weil die Kasse in Konkurrenz zu anderen Versicherungen steht, wandern die "guten Risiken" oft bereits wieder ab.

Das Wechselspiel beginnt von vorne.

Versicherungen buhlen um Gesunde, während Menschen mit weniger guter Gesundheit oft als "schlechte Risiken" gelten und daher lieber abgeschoben würden.

Nur eine Einheitskasse, wo jeder dasselbe bezahlt (Abhängig von Alter und Geschlecht), ist fair und hilft dass die Versicherungsbeiträge zu hohem Masse dem Gesundheitssystem zu gute kommen und nicht ein grosser Teil davon bei der Administration hängen bleibt. Daher: Ja zur Initative für eine Einheitskasse!

6 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Krankenversicherung»

zurück zum Seitenanfang