Der Auftrag des Schweizer Fernsehens beinhaltet ein Neutralitätsgebot. Das ist gegeben durch die Pflicht, zur freien Meinungsbildung beizutragen.

Hier die Gegenposition zum untenstehenden Beitrag, den ich als sachlich falsch beurteile:

Eine freie Meinungbildung bedingt ein gewisses Mass an Sachlichkeit und Neutralität. Also ist es ein Auftrag.

Das heisst, man kann eine sachliche und neutrale Berichterstattung durchaus einfordern. Das wird ja regelmässig auch getan, und Kläger kriegen oft das Recht auf eine Gegendarstellung.

So ist es z.B. wichtig, dass zu einem bestimmten Thema immer alle wichtigen Stimmen zu Wort kommen, und wenn jemand angegriffen wird, muss er immer auch Stellung nehmen können. Genau das tut das Fernsehen aber auch meistens relativ fair. Es ist die Regel bei den Journalisten, immer auch die Gegenseite zu interviewen, und dann von der Gegenseite das jeweils beste Argument zu präsentieren, das heisst, sie sind gehalten, auch die Gegenseite in ein möglichst gutes Licht zu stellen.

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