Sie müssen auf demokratischen Weg gelöst werden. Alles anderere läuft auf Entscheide über die Köpfe der Bevölkeung hinaus.

Das Parteienhickhack bringt nur Profilierungssüchtigen etwas. Zur Lösungssuche trägt es nichts bei.
Viele Stimmbürger können sich nicht mehr mit nur einer Partei identifizieren. Viele Parteien haben gar kein klares Profil mehr. Sie schwanken so hin und her und versuchen sich mehr schlecht oder recht an der Macht zu halten. Das hat nichts mit Politik zu tun sondern mit Kindergartengehabe.

Es ist nicht die Frage, ob die Bevölkerung überfordert ist mit den Problemen, sondern ob die Parteien damit überfordert sind. Wenn ihnen die Argumente ausgehen, drohen sie einfach. Sie stellen zum Teil Fremdinteressen über das Interesse vieler Stimmbürger. Das muss ja ins Auge gehen.

Mit drohen hat noch niemand Probleme gelöst. Mit Problemen veschweigen auch niemand. Und mit anlügen schon gar nicht.

Die Politik muss wieder Probleme lösen und nicht den Problemen hinteherrennen. Sie muss agieren und nicht nur reagieren. Sie muss Perspektiven aufzeigen, nicht Parteiengezänk liefern.
Sie muss sachlich und offen informieren. Sie muss auch unbequeme Dinge thematisieren, wie zum Beispiel, dass wir unseren enormen Wohlstand nicht auf ewigs so halten können. Dazu gehört Mut und die Fähigekeit über die Parteigrenzen zu denken.

Es stellt sich die Frage, ob sich die Parteien nicht eher als Interessengruppen sehen sollten, die sich auf
ihre Kernthemen konzentrieren anstatt ein breites Progamm zu haben das die Energien verzettelt. Wischi-Waschi-Taktik begünstigt nur die starken Pole, die entsprechend extrem sind.

Keine Mauschelei im Politelfenbeinturm! Ein transparenter Staat ist viel glaubwürderiger als eine Politklasse, die als abstraktes Gebilde über den Köpfen des Volkes schwebt!
Mehr Mitbestimmung, nicht weniger!

Wird der Stimmbürger sachlich und orientiert ist er durchaus in der Lage sich eine sachliche Meinung zu bilden.

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