Dieses «Gewinner» gegen «Verlierer» Gerede widert mich an. Wir haben die Ausschaffungsinitiative, jetzt braucht es gemeinsame Lösungen.

Anstatt andauernd zu diskutieren, wer nun was zu tun hat und wer nun verloren oder gewonnen hat, sollten wir uns aufraffen, das (knappe) Resultat der Abstimmung respektieren und gemeinsam Lösungen suchen, die im Interesse unseres Landes liegen und unsere internationalen Beziehungen nicht gefährden.

Die SVP soll etwas von ihrem hohen Ross runter steigen und einsehen, dass das Ergebnis recht knapp war, dass also das Volk in der Frage durchaus gespalten ist. Entsprechend soll sie Hand bieten für eine anständige Konsenslösung. Auf der anderen Seite sollen die Gegner akzeptieren, dass die SVP die Abstimmung gewonnen haben, und daher die Initiative die Marschrichtung vorgibt.

Nun gilt es gemeinsam eine Umsetzung zu finden, mit der alle leben können, anstatt andauernd gegenseitig aufeinander rumzuhacken. Unser Land lebt vom Dialog und dem Willen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Jetzt könnte sich die SVP weit über ihre Basiswähler hinaus profilieren, indem sie Grösse zeigt und mit den einstigen Initiativgegnern zusammen konstruktiv an einer für alle akzeptablen Umsetzung arbeitet.

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