Die Frage sollte lauten: Woher bezieht Winterthur seine Energie in 20 Jahren?

Wenn wir über ein Projekt wie diesen Windenergiepark abstimmen, sollte wir uns nicht die Frage stellen, Windenergiepark unterstützen, Ja oder Nein, sondern wir sollten weiter denken, längerfristig planen:

Woher bezieht Winterthur seine Energie in 20 Jahren?
Wieviel Energie werden wir voraussichtlich benötigen?
Wie kann man sicherstellen, dass wir genug Energie haben werden?
Wie passt der Windenergiepark in dieses Konzept?

Daher bitte ich um Kommentare: Woher sollte Eurer Meinung nach die Energie für Winterthur in 20 Jahren kommen, welchen Energie-Mix sollten wir haben und wie können wir und da die notwendigen Ressourcen sichern?

Man kann dabei auch den technischen Fortschritt berücksichtigen: Es ist zu erwarten, dass unsere Geräte effizienter werden und sich der Wirkungsgrad der Energieerzeugung erhöhen wird. Allerdings ist auch ein steigender Verbrauch durch mehr Technik und Komfort zu erwarten, der diese Spareffekte teilweise wieder aufheben wird.

Die Risiken sind, dass wir falsch planen und knappe Energie zu sehr hohen Preisen zukaufen müssen. Das würde unserer Wirtschaft und dem Standort schaden. Oder dass wir vor Investitionsruinen stehen, weil wir mehr geplant haben, als dann tatsächlich erforderlich sein wird. In dem Fall hätten wir Steuergelder verschwendet.

Wenn wir so denken, wird die Entscheidung leichter fallen, ob das Projekt in Deutschland geeignet ist, hier einen Beitrag zu liefern.

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