Junge finanzieren Gewinne der Versicherungen und Abzocker

Immer wieder ist zu hören, dass ohne eine Senkung des Umwandlungssatzes ein „Rentenloch“ entstehen würde. Weil es immer mehr Alte gäbe, die eine Rente erhielten (sie haben ja auch einbezahlt) und wir alle immer immer älter würden, reiche das Geld für die Pensionskassenrente nicht mehr. Dieses Rentenloch ist aber nichts als billige Panikmache. Es kann nicht durch die höhere Lebenserwartung entstehen. Die Lebenserwartung hat das Parlament nämlich bereits bei der BVG-Revision im Jahr 2003 berücksichtigt und den Umwandlungssatz von 7,2 auf 6,8 Prozent gesenkt. Dass die Lebenserwartung in ein paar Jahren so massiv steigt, kann doch gar nicht sein. Der wahre Grund für die Rentensenkung ist ein anderer: Auf der Website der Zurich-Financial, welche unter anderem im Pensionskassengeschäft aktiv ist, konnte ich von Eigenkapitalrenditen von 10 bis 12 Prozent lesen. Da stimmt doch etwas nicht. Ich will nicht als junger Mensch Pensionskassenbeiträge bezahlen, um im Alter weniger zu erhalten. Mit der Senkung des Umwandlungssatzes stopfen wir kein Rentenloch, sondern finanzieren die Renditen der Versicherungen und die Löhne der Abzocker. Darum sage ich am 7. März als junge Frau überzeugt Nein zum Rentenklau!

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Sozialversicherungen»

zurück zum Seitenanfang