Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeit zu schaffen. Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien.

Dieses Zitat vom erfolgreichen deutschen Unternehmer Götz Werner verdeutlicht, dass wir einem Denkfehler unterliegen.

Betriebswirtschaftlich macht es Sinn, möglichst viel menschliche Arbeit einzusparen. Ein Unternehmer, der behauptet, er wolle Arbeit schaffen, der lügt. Wer Gewinn erzielen möchte, dem sind Arbeitsstellen in erster Linie ein Kostenfaktor.

Aber auch wenn man die gesamte Volkswirtschaft anschaut, macht es eigentlich keinen Sinn, Vollbeschäftigung anzustreben. Arbeit ist kein Selbstzweck. Weniger zu arbeiten ist ein Fortschritt. Das Ziel müsste sein, dass Maschinen uns alle Arbeit wegnehmen. Denn die Rationalisierung ist eine Erfolgsgeschichte, die insgesamt zu mehr Wohlstand und Lebensqualität führt.

Jedoch müssen wir alle Menschen an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben lassen. Es darf nicht sein, dass die Erfolgsgeschichte einen immer grösserer Teil der Menschen sozialhilfeabhängig, sie also zum Bittsteller macht und ihnen jegliche Freiheit, jeglichen Handlungsspielraum raubt.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen führt dazu, dass jedes Individuum sich frei entfalten kann und die Eigenverantwortung zurückerlangt. Mit einem Grundeinkommen lassen sich die Menschen nicht mehr ausnutzen und gegeneinander ausspielen. Es befreit vom Arbeitszwang und ermöglicht jedem, eigenverantwortlich so zu handeln, wie er es für richtig hält.

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