Der Immobilienmarkt würde mit einer Annahme dieser Initiative dramatisch reagieren. Wir hätten einen Preissturz der an die Inmobilienkrise in der USA gleicht!

Derzeit bezahlt ein unselbständig Erwerbender in Neuenburg bei einem Einkommen von 350'000 Franken 102'800 Franken an Kantons- und Gemeindesteuern.
Würde er nach Wollerau ziehen, müsste er weniger als ein Viertel bezahlen, 23'800 Franken.
Dieses Leben in der Steueroase muss er sich aber teuer erkaufen, bezahlt er doch in Wollerau einen wesentlich höheren Preis für sein Domizil. Kostet ein 5.5- Zimmer-Einfamilienhaus in Neuenburg gerade mal 800'000 Franken, so liegt der Wert in Wollerau bei 1'800'00'000 Franken aufwärts.

Da man nach der Annahme dieser Initiative die Immobilienpreise stark nach untern korrigieren muss, bis zu 27% in Wollerau, gesamtschweizerisch in 16 Kantonen, würden wir in einen Hammer laufen.

Dieser Erdrutsch erinnert an die Inmobilienkrise in den USA, wo sich der Hauspreisindex um 32% senkte. Bis heute hat sich die USA noch nicht richtig erholt.

Eine solche Korrektur in solchen Extremen ist enorm schädlich, auf dies kam der Professor Donato Scognamiglio von der Uni Bern und CEO des Zürchers Inmobilienberatungsunternehmen IAZI.

Diese Werteinbrüche würde auch der Mittelstand treffen, da das eigene Haus viel weniger Wert hat.
Wenn jetzt noch einige Gut Betuchte auswandern, wird die Steuerbelastung viel grösser für den Mittelstand.

Fakt: Inmobilienpreise sinken stark, Wert geht verloren.
Dazu wandern Reiche aus, die Steuern für ALLE werden ansteigen.

NEIN zu dieser schädlichen Steuer-Initiative, eine Krise wäre vorprogrammiert.

(Man erinnert sich an Kalifornien im Jahre 2005, die Einkommensteuer wurde von 9% auf 11% angehoben.
Darauf wanderten 400'000 Gutverdienende in einen anderen Staat aus, heute ist Kalifornien einen Schuldenhaufen.)

Man sollte also die Drohungen von reichen Schweizern ernst nehmen.
In der heutigen globalen Welt findet man schnell ein günstigeres Land.

Für Geld ist der Mensch zu allem fähig!!!

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