Werden die armen ausländischen Kriminellen tatsächlich aus ihrer Heimat und ihrem sozialen Umfeld gerissen?

Wie kommen Sie dazu, jemandem der hier schwerste Verbrechen wie Mord, Drogen-, Waffen- oder Frauenhandel betreibt zu unterstellen, die Schweiz sei seine Heimat? Seien wir ehrlich, solche Leute sind solange irgendwo zu Hause, wie sie dort ungestört ihr Unwesen treiben können. Und genau dem wollen wir jetzt ein Ende setzen.

Jeder, auch Schweizer, der ins Gefängnis muss, wird aus seinem Umfeld gerissen, das ist oft auch das Ziel, da genau dieses Umfeld die kriminelle Energie z.T. erst ermöglicht. Die Ausweisung/-schaffung bei schwersten Delikten für Ausländer soll

a) vor einer möglichen Straffälligkeit abschrecken
b) nachher die Gefahr von Wiederholungstaten reduzieren
c) sicherstellen, dass der Aufenthalt in der Schweiz nicht für kriminelle Betätigungen missbraucht wird

In meinen Augen ein durchaus natürliches und keineswegs "böses" Anliegen. Ich bin überzeugt, eine kompromisslose aber faire Art Strafen und Massnahmen zu verhängen zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl und einem verbesserten Verhältnis zwischen Schweizern und Ausländern führt. Es ist ja auch nicht so, dass die Schweiz einseitig auf Law and Order setzt. Es gibt unzählige Angebote für Bildung, Freizeit, ökonomische und politische Partizipation die Ausländern und Schweizern gleichermassen offenstehen. Deshalb ist der Integrationsartikel "überflüssig wie ein Kropf" und der einseitige Fokus auf den vermeintlich repressiven Charakter der Ausländerdebatte falsch.

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