Mit dem Gegenvorschlag werden auch Straftäter, welche eine Person sexuell nötigen, ausgeschafft. Darum JA zum Gegenvorschlag.

Entgegen falscher Behauptungen von Befürwortern der Initiative werden mit dem Gegenvorschlag auch Sexualstraftäter, welche eine Person sexuell nötigen, ausgeschafft.

Denn mit dem Gegenvorschlag wird wie folgt ausgeschafft (Zitat Abstimmungstext Gegenvorschlag):

Ausländerinnen und Ausländer verlieren ihr Aufenthaltsrecht und werden weggewiesen, wenn sie:
a. einen Mord, eine vorsätzliche Tötung, eine Vergewaltigung, eine schwere Körperverletzung, einen qualifizierten Raub, eine Geiselnahme, einen qualifizierten Menschenhandel, einen schweren Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz
oder eine andere mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem
Jahr bedrohte Straftat begangen haben und dafür rechtskräftig verurteilt wurden;

Sexuelle Nötigung wird gemäss STGB mit bis zu 10 Jahren bestraft, daher wird der Straftäter ausgeschafft werden.

Art. 189 STGB

  1. Angriffe auf die sexuelle Freiheit und Ehre.

Sexuelle Nötigung
1 Wer eine Person zur Duldung einer beischlafsähnlichen oder einer anderen sexuellen Handlung nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Sexuelle Nötigung ist also bei Initiative und Gegenvorschlag enthalten. In der Initiative fehlen jedoch die schwere Körperverletzung oder Betrug. Und bei der Initiative dauert es Jahre bis sie umgesetzt werden kann.

Darum Ja zum Gegenvorschlag.

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