Wenn der Straftäter ein Resultat seiner Umgebung ist, müssen wir und primär auf die Verbesserung der Umgebung konzentrieren.

Die eigentliche Strafverfolgung tritt an zweiter Stelle in den Hintergrund.

Ein konkretes Beispiel: Menschen mit Migrationshintergrund werden in der Schweiz öfters straffällig als andere. Und auch unter diesen gibt es wiederum deutliche Unterschiede je nach Herkunft. So sind z.B. Angolaner wesentlich straffälliger als Deutsche (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t), um mal ein beliebiges Beispiel zu nennen.

Diese Tatsache nutzen nun gewisse Parteien, um generell Massnahmen gegen «kriminelle Ausländer» durchzusetzen, die auf Rache abzielen und dem eigentlichen Problem überhaupt nicht gerecht werden.

Es ist aber nun mal nicht so, dass Angolaner grundsätzlich schlechtere Menschen wären, als die Deutschen. Überhaupt nicht. Also müssen wir, wenn wir das Problem lösen wollen, nicht die Menschengruppe attackieren, sondern die Ursache des Problems analysieren: Warum fällt es den Angolanern schwerer als den Deutschen, sich an unsere Gesetze zu halten. Das bedingt aber, dass wir uns mit den Menschen beschäftigen, mit den Tätern, mit ihren individuellen Problemen und den Ursachen, die dazu führen, dass sie eher in Straftaten abgleiten.

Das heisst, wenn wir Kriminalität bekämpfen wollen, müssen wir in erster Linie die Situation von Menschen verbessern.

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