Studiengebühren sind ein schlechter Witz.

Für mich sind Studiengebühren ein schlechter Witz: Da müssen die Studenten, die noch kein eigenes Erwerbseinkommen haben, die seit über zwanzig Jahren ihren Eltern auf der Tasche liegen, einen finanziellen Beitrag leisten, der für sie selbst (oder ihre Eltern) eine zusätzliche hohe Belastung darstellt, aber gemessen an den Kosten, die ein Studierender tatsächlich verursacht, nur ein Tropfen auf den heissen Stein sind.

Für Eltern ist das Studium ohnehin eine Zusatzbelastung, sie kriegen über Jahre keinen Lehrlingslohn ausgehändigt, dafür werden sie massiv zur Kasse gebeten, für Material, Bücher, Bahnbillet, Studentenwohnung, Studiengebühren.

Wir sollten uns viel besser überlegen, wie man mehr Kindern aus einkommensschwachen oder bildungsfernen Familien ein Studium ermöglichen kann. Das würde uns massiv Sozialkosten einsparen!

Dabei wird der Staat für seinen Aufwand mehr als nur entschädigt, indem nach Abschluss der Ausbildung die Akademiker für Wirtschaftswachstum sorgen und im Schnitt gute Steuerzahler sein werden.

Man sollte die Studiengebühren gleich abschaffen.

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