Auch die Studierenden leisten einen Beitrag. Die Studiengebühren werden aber nicht mehr während des Studiums, sondern nach dem Abschluss bezahlt.

Neben dem Staat sollen auch die Studierenden selber in ihre Bildung investieren, weil sie davon direkt profitieren. Nur wegen finanzieller Schwierigkeiten soll niemand vom Studium abgehalten werden. Gleichzeitig sollen die Studierenden mehr Eigenverantwortung wahrnehmen. So hat etwa die britische Studentenvereinigung vorgeschlagen, dass künftig die Hochschulabsolventen die (heute im Vergleich zur Schweiz extrem hohen) Studiengebühren erst nach dem Abschluss bezahlen. Konkret sieht dieses Modell vor, dass alle Uni-Absolventen während mehrerer Jahre fünf Prozent ihres Einkommens als “Universitätssteuer” bezahlen. Die Studierenden sollen also nicht während des Studiums hohe Schulden anhäufen oder Stipendien kassieren, sondern später im Berufsleben als gut verdienende Ärzte, Lehrer oder Anwälte dem Staat, der das Studium massgeblich finanziert hat, proportional zum Einkommen etwas zurückzahlen. Wer in einem Beruf arbeitet, in dem man viel verdient, zahlt etwas mehr, andere etwas weniger.

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