Die Schule braucht einen Motivationsschub!

Die Volksschule ist seit Jahren eine riesen Baustelle. Die Essenz aus den Reformen ist ernüchternd. Auf der ganzen Ebene peitscht Kritik, die aber in der ganzen Breite geführt wird und kaum nachhaltig ist und mit verhärteten Fronten keine Probleme löst.
Die Lehrer sind am Limit und fordern zum X- ten mal mehr Lohn. Wie aber frühere Lohnerhöhungen zeigen, steigt die Motivation dadurch kaum.
Die Schüler selber identifizieren sich heute wenig mit der Schule oder dem Lehrer/Lehrerin. Die geforderte Leistung schaffen längst nicht alle mit links und die problembeladenen Rucksäcke können kaum aufgearbeitet werden.
Es ist bedenklich, wenn nun die SVP meint, dass mit Frontalunterricht so quasi mit Zucker und Peitsche gute Schüler durchgepaukt werden könnten. Bereits heute praktizieren viele Lehrer und Lehrerinnen Frontalunterricht durch die steigenden Klassengrössen. Dadurch gelingt die Individualisierung vielen nicht mehr. Dies ist umso bedenklicher nach der Umsetzung zur integrierten Schule.
Als Vater zweier Söhne standen wir zwei Mal vor der nicht einfachen Entscheidung, ob wir die Kinder in der Volksschule belassen. Zwei Mal viel der Entscheid zugunsten einer Privatschule aus. Die Erfahrungen in den Privatschulen „NMS und Reosch“ waren überwältigend. Ein individualisierter Unterricht und das Lernen, wie am besten gelernt wird, ist die beste Voraussetzung für das weitere Leben und Berufsausbildung. Lösungs- und kompetenzorientierte Schulen schaffen Bodenhaftung für die weitere Entwicklung und berufliche Orientierung.
Der SVP Lehrplan geht in die falsche Richtung!

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