erwachsen+ urteilsfähig + freiwilliger Sex = private Entscheidung = private Übernahme der Konsequenzen

Ich bin nicht der Meinung, dass Abtreibungen grundsätzlich nicht finanziert werden sollten. Es gibt Situationen wo dies Aufgrund der Umstände durchaus Sinn macht.
In dem Fall, wo es sich aber um eine erwachsene urteilsfähige Frau handelt, die nicht unter Zwang schwanger geworden ist, so sehe ich keinen Grund, wieso die beiden Partner nicht auch die Konsequnezen ihres Handeln tragen sollten. Wenn man Sex hat ist nun mal die logische Folge daraus, dass eventuell eine Schwangerschaft entsteht.
Ich bin nicht der Ansicht die Frau alleine müsste die entstehenden Kosten tragen, die Aufteilung der Kosten auf die beiden Partner ist in meinen Augen sinnvoll - egal ob man sich für eine Abtreibung oder ein Austragen des Kindes entscheidet. Im zweiten Fall können die Väter ja auch heute schon in die Pflicht genommen werden.

Ich finde aber eine grundsätzliche Übernahme der Abtreibungskosten setzt falsche Anreize - nämlich dahingehend es mit der Verhütung (die ja auch kostet) nicht so genau zu nehmen.
Die Frage der Kostenaufteilung auf die beiden Partner ist davon nicht tangiert.

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