Oft ist der Gegenvorschlag besser, als die Initiative. Eine Volkspetition wäre in guter Ansatz.

Eine Initiative wird von einer relativ kleinen Gruppe an Personen ausgearbeitet. Viele Initiativen sind zwar im Ansatz richtig, aber unausgereift. Oft richtet sich eine Initiative nur gegen ein Symptom, statt gegen das Problem an sich.

Wenn dann in einer breiten Diskussion in den Kommissionen und im Parlament der Initiative ein gut durchdachter Gegenvorschlag gegenübergestellt wird, kann man allen Seiten besser gerecht werden und bessere Lösungen erreichen. Leider werden nicht zu allen Initiativen Gegenvorschläge unterbreitet. Das ist manchmal auch eine Möglichkeit, um einen unerwünschte Initiative scheitern zu lassen.

Der Vorschlag einer Volkspetition würde das System eines politisch breit abgestützten Gegenvorschlags quasi institutionalisieren.

Ein Parlamentarier kann der Regierung in Form eines Postulats oder einer Motion einen Auftrag erteilen. Er definiert dabei seine Ziele und den Rahmen, indem sich eine Lösung seiner Meinung nach bewegen sollte.

Eine Volkspetition, oder in Anlehnung an die parlamentarischen Instrumente eine Volksmotion wäre eine geniale Ergänzung zu unseren bestehenden Volksrechten.

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