Es geht nicht an, dass einzelne Religionen Sonderrechte beanspruchen.

Es ist ein Verstoss gegen die verfassungsmässig garantierte Religionsfreiheit, wenn sich einige Glaubensrichtungen Rechte herausnehmen, die anderen nicht zugestanden werden. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob sie in der Mehrheit sind oder nicht.

Wenn Christen Kreuze in Schulen aufhängen oder auf Berggipfel stellen dürfen, dann steht dies auch allen anderen Religions- und Weltanschuungsgemeinschaften zu, z.B. auch den Atheisten und Freidenkern.

Allerdings wäre es die pragmatischere und einfachere Lösung, man würde sich darauf einigen, statt die Öffentlichkeit nun mit allen möglichen religiösen Symbolen zu verschandeln, gleich ganz darauf zu verzichten und die Kreuze ebenfalls konsequent zu entfernen, wie wir das fordern.

Ansonsten ist es eine unfaire Bevorzugung von Teilen der Bevölkerung, eine Beschneidung derer Rechte, eine Ungleichbehandlung aufgrund von Weltanschauung und Religion und damit ein klarer Verstoss gegen die Menschenrechte.

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