Endlich kommt der Vorschlag vonseiten einer Kommission! Er geht aber zu wenig weit. Je ein halbes Jahr pro Elternteil ist das Minimum.

Die Elternzeit (EZ) muss endlich verbindlich eingeführt werden, weil Kinder in ihrer erste Lebensphase Bezugspersonen brauchen - dies ist entscheidend für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Und zwar brauchen sie dazu beide Elternteile!

Darum muss die EZ paritätisch aufgeteilt werden, also für den Vater oder die nicht-gebärende Mutter gleich hoch sein wie für die Mutter (denn abgesehen vom Stillen kann der andere Elternteil gleich viel für das Kind tun und ist genauso wichtig). Dazu gehört auch, dass die EZen für die Eltern einzeln/persönlich gelten, damit nicht ein Elternteil beide EZen "bezieht" und sich der/die andere nicht um das Kind kümmern kann.

Weiter ist entscheidend, dass die Elternzeit auch für unkonventionelle Zusammenlebensformen gilt, also auch für Konkubinatspaare (natürlich für gegen- UND gleichgeschlechtliche, wobei Letztere das Recht auf Kindsanerkennung erhalten müssen).

Die Finanzierung kann weiterhin über die EO erfolgen (wie heute die Muttschafts"entschädigung"), dazu muss einfach die Initiative zur Aufhebung der Werhpflicht (die ja auch über die EO entschädigt wird) angenommen und die Beitragszahlungen beibehalten werden, dann werden Millionen von Franken frei. Zur Finanzierung der Betreuung der Zukunftsgeneration, statt für sinnloses Rumballern, Töten lernen, langweilen...

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