Einem "nonterritoriales Problem" mit einem Kantonalen Gesetz begegnen? Die Eltern sollen in die Pflicht genommen werden - mit unterstützung des Staates.

Typische "Vorwahl-wir-müssen-was-tun-"Politik! Auf einem völlig von territorialen Fragen losgelösten Gebiet wie Filme oder Spiele, welche im Internet einfach heruntergeladen werden können, ein kantonales Gesetz zu erarbeiten ist in etwa so sinnvoll, wie mit Fliegenklatschen gegen Malaria zu kämpfen.
Wenn man schon in b...einah blindem Aktionismus (eben, es sind Wahlen) was tun will, dann könnte man doch mal wieder bei den Eltern ansetzen, welche eigentlich da wären, um auf ihre Sprösslinge auszupassen und diese zu erziehen. Wieso soll der Staat hier einmal mehr ein Problem angehen, welches eigentlich im Verantwortungsgebiet der "elterlichen Gewalt" liegt. Wenn schon ein Gesetz, dann eines, dass den Eltern auf diesem Gebiet die nötige Weiterbildung und das Knowhow gibt, um ihrer Verantwortung nachzukommen. Das wäre nachhaltig!
Das Verbot aber bringt gar nichts. Wer an die Filme und Games rankommen will, wird es immer können - und ob noch mehr kriminalisierte Jugendliche ein Ziel des Kantons sein können, ist äusserst fraglich...

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