Die Verwendung von offenen Standards und freier Software spart Kosten und vermeidet Abhängigkeiten.

Heutzutags ist jeder Arbeitsplatz mit einem Computer ausgerüstet. Jeder Computer ist mit oft sehr teurer Software ausgestattet. Die Verwendung von proprietärer Software ist in zweierlei Hinsicht schlecht. Einerseits ist sie oft mit teuren Lizenzgebühren verbunden. Sie knüpft aber auch eine starke Abhängigkeit mit der Firma, die diese vertreibt. Da proprietäre Software nur in den seltensten Fällen mit Quellcode ausgeliefert wird, ist man darauf angewiesen, dass die Firma Patches bei Fehlern oder Neuanforderungen erstellt. Dafür kann sie wiederum Geld verlangen. Noch schlimmer ist es, wenn diese Firma konkurs geht. Dann gibt es gar keine Updates mehr und man steht mit einer teuer gekauften Software da, für die es keine Unterstützung, Erweiterung und Behebung eventueller Sicherheitslücken mehr gibt.

Die zu Beginn erwähnten Kosten können durch den Einsatz von freier Opensource-Software (FOSS) massiv gesenkt werden. Das Problem mit dem Konkurs ist damit auch gelöst. Denn man kann jederzeit Programmierer anheuern, die den bestehenden Code um die Gewünschte Funktion erweitern oder Fehler beheben. Es gibt für fast jedes kommerzielle Produkt (E-Mail Programme, Textverarbeitungssoftware, Tabellenkalkulation, sogar Betriebssysteme) eine FOSS-Alternative. Meistens sind sie sogar besser und stabiler, als die uns allen bestens bekannten Produkte von Microsoft und anderen Firmen.

Offene Standards lösen ein ähnliches Problem. Deren Verwendung ermöglichen den einfachen Umstieg auf alternative Software, sollte die im Moment verwendete den (neuen) Ansprüchen nicht mehr genügen. Ausserdem können durch wegfallende Lizenzgebühren auch hier Kosten gespart werden.

Hier der Artikel zu FOSS in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software
Der Artikel zu offenen Standards: http://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Standard

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