Morddrohung statt Religionsfreiheit - Darum müssen religiöse Symbole zwingend entfernt werden, ohne dass jemand sich erst beschweren muss!

Die Familie, welche im Luzernischen Triengen die Entfernung des Kreuzes im Schulzimmer ihres Kindes verlangt hatte, wird die Schweiz nun umgehend verlassen, nachdem sie am Donnerstagabend in ihrem Briefkasten anonyme Morddrohungen gefunden hatte.

Das sind Verhältnisse, wie in einem Gottesstaat. Da ist es völlig unerheblich, dass die Familie eigentlich im Recht war. Genauso wie es unerheblich ist, dass der Walliser Lehrer zu Unrecht mit Kreutzen belästigt und dann erst noch entlassen wurde. Beide können ihr Recht nicht geltend machen und leiden unter erheblichen Nachteilen, nur dafür, dass sie ihre Recht eingefordert hatten.

Ist die Schweiz jetzt plötzlich wieder ein Gotteststaat? Nehmen wir uns nun ein Vorbild an kriminellen Diktaturen, Saudi Arabien oder den Taliban?

Es ist eine absolute Schweinerei, dass das Bundesgericht 1990 entschieden hatte, die Kreuze müssten nicht zwingend entfernt werden, sondern nur wenn sich Eltern beschweren. Es geht nicht an, dass sich Menschen exponieren un sich kriminellen religiösen Fanatikern aussetzen müssen, um ihre Grundrechte zu erhalten. Und es geht erst recht nciht, dass sich dann die Gemeinden auch noch darum foutieren, ohne Wenn und Aber sämtlichen religiösen Symbole sofort zu entfernen.

Religiöse Symbole im öffentlichen Raum dürfen nicht geduldet werden, auch dann nicht, wenn sich niemand beschwert. Es ist höchste Zeit hier die Religionsfreiheit über die Tradition von hinterwäldlerischen Gemeinden zu stellen!

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