Wenn der SP-Chef die bernische Regierung lobt, läuteten die Alarmglocken

“Die rot-grüne Mehrheit in der Berner Kantonsregierung habe den Bären aufgeweckt” so titelte der Bund in seiner kürzlichen Ausgabe.

Der aufgeblähte Verwaltungsapparat, die laufende Erhöhung der Staatsquote, die Vergütung tausender von Franken an ausscheidende Chefbeamte, krepierte Bauprojekte das ist nur gerade die Spitze vom Eisberg. Untätig, in der Standortverbesserung beschränkt sich die so vollmundig des Lobes angepriesene Regierung darauf, den kantonalen Steuerwettbewerb zu verteufeln.

Der herbeigesehnte “aufgeweckte rote Bär” ist träge, dick und fett oder hat zumindest die nötigen Reformen für Bern verschlafen. Andere Kantone haben es vorgemacht: Mit einem innovativen Steuergesetz leitete der Kanton Zug in den sechziger Jahren seinen Wandel von einem ärmlichen Innerschweizer Bauernkanton zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort ein. Später taten es ihm andere Stände gleich, am erfolgreichsten Nidwalden und Schwyz.

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