Die Stadt muss die Bevölkerung besser informieren!

Das gleiche was auch auf nationaler Ebene gilt (Stichworte: UBS, Finanzkrise und Lybien) muss auch in der Stadt Winterthur auf kommunaler Ebene gelten: Der Stadtrat muss die Bevölkerung besser und schneller informieren.

Das beste Beispiel hierfür ist das Arch-Areal: Nachdem das Referendum von der Alternativen Liste und den Grünen gegen den Verkauf des Areals (u.a. wegen zuvielen Unklarheiten beim Verkauf und da ein wichtiges zentrales Objekt an einen privanten Spekulanten veräussert wird.) von der Wahlbevölkerung abgelehnt wurde unter Vorgaukelung falscher Tatsachen wie man heute gut sehen kann, ging auf dem Arch-Areal plötzlich nichts mehr und von was dort geschehen soll hörte man auch nicht mehr allzuviel. Nun ist das Areal bereits über 5 Jahre eine hässliche Schutthalde direkt neben dem Bahnhof (die AL "feierte" den 5. Geburtstag noch am 21. Dezember mit einem Geburtstagskuchen).
Am 19. Januar "informierte" dann der Stadtrat endlich über das Areal, nachdem man fast 2 Jahre (!!) nichts gehört hat von dieser Schutthalde. Wobei diese Information eine solche zu nennen ist schon ein Feigenblatt an sich, den ausser der Aussage das die ganze Sache "harzig" vorwärts geht kam da nicht viel Verwertbares raus. Stattdessen verlängert der Stadt den Vertrag mit Halter gleich nochmals und hält es nicht nötig die Öffentlichkeit über den Inhalt des Vertrags zu informieren, dem die Bevölkerung 2004 zugestimmt hatte.
Gleiche Erfahrungen habe ich auch in Sachen Stadion Schützenwiese gemacht. Durch das das ich jeweils ein bisschen "näher" an der Sache gewesen bin bekam ich ab und zu was mit - aber auch dort hätte ich mir mehr Infos gewünscht, auch wenn inzwischen immerhin klar ist das das Stadion an seinem jetzigen Standort bleibt.

Daher bin ich der Meinung das die Bevölkerung besser informiert sollte werden und das auch über Sachen die halt nicht so erfolgreich verlaufen wie vielleicht angenommen wird. Transparenz schafft Vertrauen!

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