Wohnen in Städten/gut erschlossenen Agglomerationen fördern, Lebensqualität erhöhen mit Einschränkung der Verkehrsnebenwirkungen

Dies ist kein Allheilmittel gegen Zersiedelung und Mobilität, denn sogar wenn alle Menschen in Städten wohnen würden, würde ein verschwindend kleiner Teil auch in Fussdistanz arbeiten, geschweige denn sämtliche Freizeitaktivitäten ausüben - was mir noch fast wichtiger erscheint, da der grösste Teil des Verkehrs der Freizeitmobilität dient. Als Kerncharakteristik unserer Zeit ist die Mobilität vermutlich kaum einzuschränken - übrigens ist die dafür verwendete Zeit ungefähr gleich geblieben, nur eben die Distanzen grösser. Im Sinne der Nachhaltigkeit müssten wir meiner Meinung nach nicht die Mobilität, sondern deren Folgeschäden einschränken (Lärm, Luftverschmutzung, ungebremster Platzbedarf). Dies mittels intelligenter kombinierter Mobilität, worauf die Verkehrsnetze nicht doppelt bis dreifach geführt werden müssen (Beispiel Flugzeug, Schnellbahn und Autobahn um z.B. nach Mailand zu gelangen). Der Zersiedelung ist höchstwahrscheinlich nur mit einer restrikitiven Bodenpolitik (auf Kosten des Steuerwettbewerbs) beizukommen. Hierbei dürfen aber die Wohnqualitätsbedürfnisse und die finanziellen Barrieren nicht vergessen gehen; Bau- und Grünraumqualität sowie günstiger, hochqualitativer Wohnraum in gut erschlossenen Städten/Agglomerationslager ist zu fördern.

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