Schweizerin, Schweizer lasst uns die Kleinen behüten wie einen Augapfel: Bitte um Unterstützung für die Unter-schriftensammlung zur Volksinitiative.

In der Schweiz müssen die obligatorischen Krankenkassen die Kosten für jeden Schwangerschaftsabbruch übernehmen, obwohl dazu seit einigen Jahren kein medizinisches Gutachten mehr nötig ist.
Ich empfinde diese Regelung als unklug und hadere seit langer Zeit schwer mit meinem Gewissen.

Pluralismus bedeutet eigentlich ein gleichberechtigtes Nebeneinader von verschiedenen sozialen Gruppen innerhalb eines Staates (vgl. Duden Lexikon A-Z, 2002, S.539)

Deshalb müsste der Gruppe mit Gewissensnot (in diesem Fall in einer Sache mit schwerwiegenden Folgen) unbedingt Wahlfreiheit bei der Mitfinanzierung zugestanden werden.

Das Schweizer Volk hat sich in schwierigen Zeiten grundsätzlich darum bemüht, Leben zu schützen (Beispiele: Rotes Kreuz, Entwicklungshilfe, etc.).

In Erinnerung an diese Tradition möchte ich alle verantwortlichen Politkerinnen und Politiker dazu einladen, auf die Herausforderungen unserer Zeit würdig zu antworten.

Ich bitte Sie daher, die Volksinitiative “Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ zu unterstützen und danken Ihnen dafür bestens!

NB: Es soll daran erinnert werden, dass bei Annahme der Initiative die heutigen Möglichkeiten weiter bestehen bleiben.
(Die Kosten von ca. 2.-/Monat für eine zusätzliche Versicherung schätze ich als zumutbar ein.)
Jedoch fällt der Zwang zur Mitfinanzierung weg.

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