Steuerpromille statt Gebührenwirrwarr!

Würden die Beiträge an Fernsehen und Radio mit der Steuerrechnung bezahlt, wäre der ganze Wirrwarr weg - auch die 55 Millionen, die die Billag heute für sich behält.

Zugegebenermassen würden dabei auch Haushalte belastet, welche heute keine Gebühren zahlen. Doch sind darunter viele, welche aufgrund des Gebührenzwangs heute auf Fernsehen und Radio verzichten. In Verbindung mit von der Höhe des Einkommens abhängigen Steuerpromillen müssten gerade arme Haushalte nicht mehr darauf verzichten.

Wieso aber soll nun der Beitrag mit der Höhe des Einkommens steigern? Ganz einfach: Solche Fixkosten belasten ärmere Haushalte viel mehr als reiche. Ein Haushalt, welcher mit 3000 Franken im Monat auskommen muss, hätte so jährlich fast 500 Franken mehr zur Verfügung - ein Beitrag gegen die Armut in unserem Lande!

4 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Fernsehen und Rundfunk»

zurück zum Seitenanfang