Sonderschulen sollen eine Chance sein, kein Stigma.

Aufgabe der Sonderschulen für lernbehinderte Kinder soll es sein, das Optimum aus den vorhandenen Fähigkeiten heraus zu holen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es sogar möglich wäre, ein Kind durch eine Sonderschule auf Primarstufe, die halt dann länger dauert, als nur sechs Jahre, auf ein Niveau zu bringen, dass es in der Oberstufe in die Sek C oder sogar B (andernorts Realschule genannt) wechseln kann.

Es ist nicht die primäre Aufgabe von Sonderschulen, dumme oder gar störende Kinder zu versorgen. Das Ziel ist es, diejenigen optimal zu fördern, die für alles etwas länger brauchen, und lernschwachen Kindern so weit zu helfen, als das möglich ist.

Dafür ist die Regelklasse denkbar ungeeignet, denn dort muss sich eine überforderte Lehrperson mit 20 oder mehr Kindern herumschlagen, die letztlich alle irgendwodurch Sonderfälle sind, denn jedes Kind ist einzigartig.

22 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.