Mehr Ökonomie im Strassenverkehr

Es gibt keine Höchstgeschwindigkeit sondern nur eine dem Verkehrsgeschehen angepasste Geschwindigkeit.

Manchmal könnte man 150 fahren, ein anderes mal wäre 40 auf der Autobahn richtig.
Durch tieferes Tempo kann man die Strassenkapazität besonders zu Stosszeiten vervielfachen (deutlich weniger Abstand zum Vorausfahrenden nötig) und so Staus, teure Strassenausbauten, Energieverschwendung etc. vermeiden.

Ein moderner Nahverkehrsbus hat Kapazität für 200 Personen.
200 Autos, die meist mit nur 1 Person besetzt sind, brauchen bei 100km/h 11km Strasse (halber Tacho Abstand im m + 5m Fahrzeuglänge x 200). Würden sie stattdessen mit 50km/h fahren, hätte es auf der selben Strecke für 366 Autos Platz oder für ca. 40´000 Personen in Nahverkehrsbussen!

Für das Funktionieren unserer Wirtschafts hätte es mehr als genügend Strassenkapazität.
Die Wirtschaft wird aber zur Mitfinanzierung des ständigen Ausbaus der Strasseninfrastruktur gezwungen, damit sie nicht im Freizeitverkehr (wozu auch der Berufspendelverkehr gehört) stecken bleibt.

Es ist unbegreiflich wie bei gewissen wirtschaftsfreundlichen Leuten der ökonomische Sachverstand aussetzt, wenns um den motorisierten Individualverkehr geht. Das scheint mir eher Planwirtschaft à la UdSSR.

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