Buchpreisbindung überholt sich selbst! Selbstverleger dank Internet - Lesen auf dem Tablet-PC - Bücher für Nostalgiker?

Wer beim Wirbel um die Buchpreisbindung und den Schrei nach Erhalt der kulturellen Vielfalt schützen will, verkennt die Gegenwart.

Wie dies der Vertrieb von Musik gezeigt hat, schafft das Internet vielen kleinen Bands eine ganz neue Plattform, ohne, dass sie dabei von grossen Musikproduzenten abhängig sind. Dasselbe ist beim Buch am Entstehen und wird den Markt revolutionieren.

Jeder der Lustig ist, kann heute seine eigenen Geschichten verfassen und in den freien Wettbewerb im Internet publizieren. Damit erschliesst er sich sofort der Weltmarkt zum Null-Tarif. Das Gute überlebt, das schlechte wird ignoriert. Die kulturelle Vielfalt wird dadurch noch viel grösser und Funktionen wie "Leser, die dieses Buch gekauft haben, haben auch ... gekauft" führt dazu, dass man ganz neue Werke entdeckt, die man sonnst nei gefunden hätte.

Mehr Freiheit und mehr Kultur ist gar nicht möglich. Die Buchpreisbindung verkommt damit zu einem reinen Versuch zum Erhalt einer Pfründe der alt eingesessenen Verlagshäuser. Wer das Gefühl von Papier haben will, muss auch bereit sein dafür zu bezahlen. Kleine Auflage: grosser Preis, Kassenschlager: grosser Wettbewerb, kleiner Preis. Marktwirtschaft.

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