Wir müssen ein bedarfsgerechtes Bildungssystem haben. Nicht für alles braucht es die Matur und nicht alle Schüler können gleichgemacht werden.

Kindergärtnerinnen brauchen die Matur, Pflegerinnen müssen studieren, alles wird akademisiert. Dabei geht vergessen: Unser grosse Trumpf ist die Berufsbildung.

Die Berufslehre bietet eine praxisnahe Ausbildung und ist eine Erfolgsgeschichte. Das Ziel, auf Teufel komm raus die Maturitätsquoten zu erhöhen, ist völlig verfehlt. (Arbeitslose) Akademiker haben wir genug. Ok, wir brauchen mehr Ingenieure und Naturwissenschaftlerinnen, aber nicht mehr Germanistinnen und Ethnologen.

Hingegen fallen immer mehr Leute aus dem Raster, weil sie zwar gerne Kinder betreuen oder Kranke pflegen würden, dafür aber plötzlich eine Matur oder gar ein Studium brauchen. Diese Entwicklung ist völlig verfehlt!

Last but not least: Verabschieden wir uns von der Ideologie, wir könnten alle Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur neunten Klasse in den selben Topf werfen. Unterschiedliche Talente müssen unterschiedlich gefördert werden.

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