Die Sonderzone für Fahrende in Ibach liegt an einem absolut ungeeigneten Standort und es ist kein Konzept für die künftige Nutzung vorhanden.

  • Der vorgesehene Durchgangsplatz für Fahrende liegt nahe beim Ibächler Schiessstand im Schachen. Wegen den strengen Lärmschutzvorschriften droht (spätestens bei der nächsten Verschärfung) die Schliessung der Schiessanlage. Bis jetzt mussten wegen Lärmschutzbestimmungen immer die Schützen weichen (z.B. bei den Schiessanlagen in Brunnen, Morschach, Sattel und Aufiberg). Wir haben unseren Schiessstand lärmtechnisch saniert, mehr ist für die Schützen nicht mehr zumutbar.

  • Die schmale Zufahrtstrasse ohne Kreuzungsmöglichkeit ist für die grossen Wohnwagen der Fahrenden ungenügend.

  • Für den künftigen Betrieb fehlt seitens Kanton und Gemeinde ein Nutzungskonzept. Die Gemeinde Schwyz will den Durchgangsplatz für Fahrende nicht selber betreiben. Gemäss Abstimmungsbotschaft des Gemeinderates ist dessen Betrieb durch den Kanton und /oder die Fahrenden selbst zu gewährleisten. Somit fehlt eine gemeindeeigene Aufsicht.

    • Die Behauptung der Befürworter, der Durchgangsplatz sei nur für Schweizer Fahrende, ist rechtlich nicht stichhaltig. Der künftige (und gegenüber dem Stimmbürger bisher verschwiegene künftige Eigentümer und Betreiber des Platzes) wird bei einer Umzonung entscheiden können, wer auf dem Platz campieren darf. Der Stimmbürger und die Anwohner haben dann gegen ausländische Fahrende (Romas) nichts mehr zu sagen.
  • Es soll nur um ein paar Wohnwagen gehen. Wieso will der Gemeinderat dann über 8‘000 m2 als „Sonderzone Fahrende" ausscheiden? Sollen damit gar alle Fahrendenprobleme des Kantons in Ibach gelöst werden? Kanton und Gemeinde haben es seit Jahren versäumt, klare Lösungen und Konzepte aufzuzeigen und damit Vertrauen zu schaffen.

Wenn wir uns jetzt nicht wehren, haben wir zu einem Durchgangsplatz für Fahrende künftig nichts mehr zu sagen. Darum stimmt bitte alle am 26. September 2010 NEIN zur „Sonderzone für Fahrende" in Ibach!!!

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