Ein NEIN bevormundet die Gemeinden in ihrer Meinungsbildung über ihre eigenen Angelegenheiten. Als ob uns der Kanton nicht schon zuviel vogten würde!

Wir sagen immer, wir wollten, dass die Entscheide so bürgernah wie möglich und zu wenig zentralistisch wie möglich getroffen werden. Die Realität zeigt, dass die Berner Gemeinden für bald Alles den Kanton anfragen, eine Vorprüfung verlangen oder eine Genehmigung einholen müssen. Hier geht es nicht um ein Integrations- oder ein Ausländerproblem. Hier geht es um die Bevormundung der Schweizer in den bernischen Gemeinden, ob der Kanton ihnen dreinreden kann, wie sie in den Gemeinden über ihre eigenen Anliegen und ihr eigenes Geld entscheiden dürfen. Mit einem JA dürfen die Gemeinden selber entscheiden, ob, wo und unter welchen Voraussetzungen sie Ausländer integrieren, einbeziehen und mitentscheiden lassen wollen. Wer NEIN stimmt, verweigert dem Volk in den Gemeinden das Recht, dazu selber ja oder nein zu sagen.

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