Beim Verkehr durch Dübendorf durch muss etwas gemacht werden.

Der Vorschlag "shared space" (http://www.zo-online.ch/article23439/Ressorts/Uster/Weniger-Unfaelle-dank-neuem-Konzept.htm), der soeben eingereicht wurde, finde ich eine gute Sache.

Habe das anderenorts schon in der Praxis gesehen – und es nützt. Ganz besonders bei Gemeinden mit viel Durchgangsverkehr. Manchmal sind wirksame Lösungen auf den ersten Blick so erstaunlich ("keine Signalisationen mehr"), dass man denkt, das klappt doch nicht.

Aber in diesem Fall muss sich nur jeder selbst überlegen, wann man im Verkehr aufmerksam fährt: Dann nämlich, wenn man ortsunkundig ist und wenn einem bewusst gemacht wird, dass man auf andere aufpassen muss. Eine Tafel, wie man sie zu Tausenden schon gesehen hat mit einem Fussgänger-Symbol drauf wirkt viel weniger auf einen, als wenn z.B. die Mittellinie durchweg fehlt und die Strassenränder/Trottoir-Übergänge offener gestaltet sind – dann weiss man nämlich, dass man sich innerorts befindet, wo Leute, Velos, andere Autos von den Seiten her einbiegen können, und passt Tempo und Aufmerksamkeit entsprechend an.

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