Gezielte mobile Kontrollen an gefährlichen Stellen, oder wo gerast wird - statt einfach nur mehr Überwachung. Weniger ist mehr!

Als Pirat habe ich grosse Bedenken, dass immer mehr kontrolliert und überwacht wird; um das zu verhindern bin ich schliesslich Pirat geworden.

Sinnvoll ist es, ausschliesslich zum Zweck der Verkehrssicherheit ganz gezielte mobile Kontrollen an neuralgischen Stellen durchzuführen. Ein Polizeiwagen kann auf der Autobahn auch einen Raser über längere Zeit beobachten und so gezielt gegen gefährliche Fahrer vorgehen.

Einfach nur mehr und flächendeckendere Überwachung zu fordern, ist nicht sinnvoll und führt noch mehr zu einem Überwachungsstaat. Es ist bedenklich, was heute bereits alles überwacht wird, von Nacktscannern über hochauflösenden Videokameras mit Gesichts- oder Autonummernschilderkennung bis hin zum E-Mailverkehr und den Internetverbindungsdaten. Hinzu kommt ein Staatsschutz, der 200.000 Schweizer, selbst vom Volk gewählte Politiker, als «gefährlich» einstuft und fichiert; das nur kurze Zeit nach der letzten grossen Fichenaffäre! Hier muss wieder massiv zurückgeschraubt werden.

Das gewünschte Ziel kann mit einfachen Massnahmen erreicht werden.

Gezielte, zeitlich und örtlich beschränkte Massnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit, «ja». Ein Ausbau der Kontrollen zu flächendeckender Überwachung, sogar mit Datenspeicherung Unschuldiger (wie bei Strecken- und Einfahrt-/Ausfahrtkontrollen oder Fahrtenschreibern/Blackbox): «nein»!

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