Im Kanton Zürich zahlen Firmen Kirchensteuern. Diese Ungerechtigkeit ist sofort aus der Welt zu schaffen!

Einer Kirche können nur Menschen angehören, nicht Firmen. Firmen bestehen aus vielen Menschen mit unterschiedlichen Ansichten. Wenn man die Religionsfreiheit achtet, dann trennt man die Wirtschaft und die Religion voneinander ebenso wie die Religion vom Staat getrennt sein muss. Jeder Mitarbeiter, jeder Firmeninhaber hat das Recht, selbst zu bestimmen, welcher Religion, welcher Kirche er angehören will,oder eben auch nicht. Jeder Mitarbeiter, jeder Firmeninhaber hat das Recht, selbst zu bestimmen, ob er Kirchen finanziell unterstützen will und falls ja welche. Niemand darf gezwungen werden, gegen seinen Willen Geld an Kirchen abzuführen oder für Kirchen zu arbeiten, weder direkt noch indirekt (z.B. über die Firmenkasse).

Trotzdem sind Firmen im Kanton Zürich gezwungen, Kirchensteuern zu bezahlen. Das ist eine krasse Missachtung der Religionsfreiheit aller Mitarbeiter und aller Inhaber. Selbst der moslemische Kebabstandbetreiber zahlt Steuern an die christlichen Kirchen. Vor Bundesgericht ist er leider mit einer Beaschwerde abgewiesen worden. Das heisst, hier müssen nun die Kantonsräte aktiv werden!

Es wäre auch nicht richtig, wenn Firmen freiwillig Kirchensteuern bezahlen dürften. Denn damit zwingt man alle Mitarbeiter gegen ihren Willen für die Kirchen zu arbeiten, selbst wenn sie, wie z.B. ich, diese Kirchen strikte ablehnen.

Diese Ungerechtigkeit, dieser Verstoss gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit, ist sofort, ohne Wenn und Aber ersatzlos zu beseitigen.

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