Gesichtslose Cliquen? Eine Studie zur Bedeutung von Interaktionsform, Geschlecht und Motivation in Onlinespielen.

In der Bachelor von Malte Meissner, welche unter http://www.deineantworten.de erhältlich ist, geht er der Frage nach, was die Spieler motiviert.

Die Zusammenfassung:
Onlinespiele sind in den letzten Jahren zu einem immer häufigeren Forschungsgegenstand geworden, wie auch die Zahl der Onlinespieler immer weiter zunimmt. Einzelne Spiele und Genres wurden explorativ oder in Hinsicht auf Gewalt- und Suchtfragen untersucht. Diese Studie orientiert sich nicht an den üblichen Genres, sondern unterscheidet 3 Arten von Spielen anhand ihrer Interaktionsformen: MMORPGs, E-Sports und Browserspiele. Eine Stichprobe von 4330 Datensätzen wurde erhoben. Aus den Antworten der Teilnehmer konnten 8 Faktoren ermittelt werden, die für Onlinespieler im Spiel und im Umgang miteinander bedeutsam sind: Wettkampf, Freundschaft, Isolation, Glamour, Gewalterleben, Gemeinschaft, Anregung und Privatheit. Einige dieser Faktoren scheinen Einfluss darauf zu nehmen, wie lange Onlinespieler sich an ein Spiel binden. Anhand der Faktoren und demografischer Daten konnten 6 Typen von Onlinespielern differenziert werden. Die Art des Spiels und das Geschlecht der Teilnehmer waren dabei wichtige Gruppierungsmerkmale.
Insgesamt konnten deutliche Unterschiede zwischen Spielern von MMORPGs, E-Sports und Browserspielen festgestellt werden. Zudem wurden Erkenntnisse darüber gewonnen, wo die Frauen in Onlinespielen zu finden sind.

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