Keine Ermittlung einer Durchschnitsgeschwindigkeit! Dazu müssten Bewegungsprofile erstellt und Daten gespeichert werden.

Die Datensammelwut ist überall zu bekämpfen, denn wo Daten verfügbar sind, kommt früher oder später die Forderung, dass diese Daten auch für andere Zwecke genutzt werden dürfen (z.B. zur Strafverfolgung).

Um die Durchschnittsgeschwindigkeit zu erfassen, müssen auch solche Wagenlenker erfasst und zumindest temporär gespeichert werden, die anständig fahren. Ausserdem müssen diese Daten zum zweiten Kontrollpunkt übermittelt werden, mit allen Risiken bei der Übertragung.

Wer auf solche Daten Zugriff erlangt, sei dieser Zugriff nun legal oder missbräuchlich, der hat eine viel zu grosse Macht. Diese Daten dürfen niemals erfasst werden.

Der staatliche Kontrollwahn darf nicht ausgebaut werden, man muss ihn vielmehr zurückweisen und reduzieren.

Ausserdem reichen momentane Messungen. Zudem hat die Polizei auch heute schon die Möglichkeit, mit Zivilfahrzeugen durch Nachfahren die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Wagens zu messen und den Fahrer zu büssen. Nur tut sie das nicht mit Generalverdacht, die es die generelle Ermittlung einer Durchschnittsgeschwindigkeit tun würde, sondern gezielt auf Verdacht hin.

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