1:12 Initiative: Gut gedacht, schlecht gemacht!

Es wäre richtig, die Löhne in einer Firma mit einer Spanne von 1:12 zu limitieren, es wird aber nicht funktionieren.

Wenn der Vorstoss durch kommt, werden Firmen in mindestens drei unabhängige Teile aufgeteilt.

  1. Eine Management-Firma, welche den Betrieb leitet.
    Diese Angestellten verdienen zwischen 4-48 Mio. Fr./Jahr

  2. Eine Betriebsfirma, welche die eigentliche Arbeit erledigt.
    Diese Angestellten verdienen 60.000-720.000 Fr./Jahr

  3. Eine Putzfirma, die den Dreck wegräumt.
    Diese Angestellten verdienen 10.000-120.000 Fr./Jahr

Damit ist die Bedingung erfüllt, geändert hat sich aber nichts.

Schon heute haben viele grosse Firmen die Reinigungsdienste ausgelagert. Früher waren diese meist noch Teil der Firma. Genau so ist es möglich, die Verwaltung in eine eigenständige Firma auszugliedern.

Darum bin ich für die Idee aber gegen die Initiative.

30 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.