Die Revision bestraft die Jungen und belohnt die Arbeitgeber und Reichen - Das ist schlicht und einfach INAKZEPTABEL!

Die Befürworter wollen uns immer mit Schlagwörtern wie "Fehlanreize" und "Missbrauch" weismachen, dass die Vorlage gerecht ist.

Gerecht ist sie schon; allerdings nur für die Reichen.

Ein junger Mensch, der nach einer Lehre aufgrund mangelder Berufserfahrung keine Stelle findet muss so jede Arbeit annehmen. Wofür dann eine Lehre machen? Die Vorlage widerspricht jeglichem Bildungsgedanken

-> deshalb NEIN am 26. September

Ein junger Mensch hat nach einem Studium nur noch Anspruch auf 90 Taggelder, mit dem Argument, er habe nichts einbezahlt. Dem Staat muss Bildung wichtig sein, daher sollte der Staat pauschale Beiträge für die Studieren einzahlen, und diese sollten daher Anspruch auf die vollen Leistungen haben

-> deshalb NEIN am 26. September

Die Bürgerlichen wehren sich gegen eine Beitragserhöhung, weil dann die Arbeitgeber höhere Lohnkosten haben. Für einen Arbeitnehmer ist eine Erhöhung von 2 auf 3 % ohne weiteres zu Ertragen.

Rechnerisches Beispiel:

Jahresgehalt 50'000.-

Heutiger Abzug ist 2%. Davon bezahlt der Arbeitnehmer nur die Hälfte also 1% -> das gibt 500.- pro Jahr, das gibt 41.65 Pro Monat.

Bei 3% bezahlt der Arbeitnehmer auch nur die Hälfte -> 1.5%
-> Das gibt CHF 750.- pro Jahr -> 62.50 im Monat.

Die monatliche Mehrbelastung sind 20.- monatlich. Für jeden zu meistern.

-> deshalb NEIN am 26. September

Die Bürgerlichen wollen die Obergrenze für Beitrage beibehalten, weil bei den Bürgerlichen viele Unternehmer sind, und die wollen nichts bezahlen.

Beispiel:

Brady Dougan verdient 90'000'000.-. Er bezahlt aber nur CHF 2'540.- ALV jährlich. Würde man die 2% auch von ihm einziehen, bzw lieber 3%, dann wären das 2'700'000.

Aber als Reicher geniesst er eben einen Sonderstatus. WARUM?

-> deshalb NEIN am 26. September

Die Bürgerlichen wollen keine Fehlanreize schaffen. Sind also alle Jungen grundsätzlich faul und wollen nur arbeiten, wenns vom Staat nichts mehr gibt? Ich glaube nicht.

-> deshalb NEIN am 26. September.

Es muss endlich ein Ende haben, dass in diesem Land nur die Reichen immer profitieren. Es muss ein endlich Ende haben, dass die Jungen und deren Probleme der Jungen auf dem Arbeitsmarkt nicht ernst genommen!

Deshalb NEIN AM 26. SEPTEMBER!

3 Kommentare


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