Die Argumente der Gegner sind mehr Schein als Sein

Soso, die Gegner der Debatte wollen uns also weis machen, wir könnten einfach 2,2% auf die gesamten Löhne erheben und deshalb die Vorlage ablehnen. Dabei "vergessen" sie einige wichtige Punkte: Das passiert bei einem Nein schlicht nicht, weil der Bundesrat dazu nicht befugt ist.

Er ist aber per gezwungen wie in der Vorlage die Beiträge auf die begrenzten Löhne zu erhöhen. Nur muss er das mehr als doppelt so stark tun, weil die Einsparungen weg fallen. Für die sogenannte Lösung der Linken bräuchte es ein neues Gesetz. Der ganze Prozess braucht Jahre und bis dahin sind wir alle die bestraften, weil wir weniger Geld im Sack haben und mit dem schädlichen Vorgehen (weniger Konsum) auch noch Arbeitsplätze gefährden. Das wäre also die vorbildliche soziale Politik der Linken?

Und das Beste am Ganzen? Fehlanreize und Missbrauch blieben bei einer Ablehnung der Vorlage bestehen. Nein Danke, nicht mit meinem Geld! Deshalb sage ich weiterhin überzeugt JA zur fairen und ausgewogenen ALV-Vorlage!

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