Statt gebührenfinanzierter Fernsehsender bräuchte es gebühren- oder steuerfinanzierten Qualitätsjournalismus.

Guter investigativer Journalismus ist enorm wichtig für eine funktionierende Demokratie. Nicht zufällig redet man von der vierten Macht im Staat.

Durch das Internet verwischen die Grenzen der einzelnen Medien zusehends. Linear sendende Fernsehsender werden keine Zukunft haben.

Würde man die 1,3 Milliarden Billag-Gebühren pro Jahr fokussiert für crossmedialen Qualitätsjournalismus einsetzen, könnte dieser seine wichtige staatspolitische Aufgabe sehr gut wahrnehmen. Zum Beispiel könnte man nach Vorbild der pulitzer-preisgekrönten US-Stiftung ProPublica unabhängige Redaktionen betreiben, die ihre Geschichten dann anderen Medien verkauft oder selber veröffentlicht.

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