Von der Jugend wir ein hoher Beitrag an die Gesellschaft verlangt- Ein Beitrag, den ich zu leisten bereit bin!

Wir sind schon lange über den Punkt hinausgeschossen, bei dem sich dieser gordische Knoten mit ideologischem Leichtsinn hätte lösen lassen. Wir brauchen harte und gewagte Lösungsansätze um diesen Knoten zu zerschlagen, ansonsten droht der Jugend ein weiterer politischer Scherbenhaufen.

Die Jugend wird hart betroffen sein, das wird hier nicht in Abrede gestellt. Wenn wir diesen Beitrag aber nicht heute leisten, müssen wir ihn morgen leisten. Wir dürfen uns aber dem ideologischen Leichtsinn nicht hingeben, denn die Arbeitslosenversicherung ist hoch verschuldet und das Geld wächst nicht auf den Bäumen. Schieben wir das Problem folglich auf die lange Bank, so wird der zu leistende Beitrag der Bevölkerung von Tag zu Tag zunehmen, nicht zuletzt auf dem Buckel der Jugend und das ist schlichtweg inakzeptabel.

Die heutigen Forderungen an die Jugend sind hingegen nicht übertrieben. Persönlich nehme ich als Übergangslösung lieber einen Job unter meiner Qualifikation an (zB. Im Service oder Strassenkehren), anstatt am Nippel des Staates zu hängen. Zudem sind Jugendliche im Arbeitsmarkt um einiges flexibler und schneller unterwegs als ältere Generationen, weshalb man ihnen solch einen Beitrag durchaus zumuten kann.

Wie die Abstimmung auch immer ausfallen mag, eins ist klar:

Die Arbeitslosenversicherung muss auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt werden, ansonsten sind die Verlierer dieser Diskussion die Jugendlichen von heute und morgen. Aus diesem Grund sage ich entschieden JA zu dieser Revision der ALV!

Freundliche Grüsse

54 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.