Die Verfassung nicht neu erfinden - die Probleme sind woanders anzupacken.

Leider bin ich der Meinung, dass auch ein neuer Artikel in der Bundesverfassung (ob Toleranzartikel oder wie auch sonst genannt) das eigentliche Problem nicht lösen wird - das Unbehagen, dass viele Bürgerinnen und Bürger in der Bauchgegend verspüren, wenn es um die so genannte "Ausländerthematik" geht.

Bisher habe ich in diesen Fragen leider keine brauchbaren und lösungsorientierten Vorschläge gesehen: Weder die völlig unbrauchbare Symbolpolitik, noch der Ansatz des Aufeinander-Zukommens sowie der Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen.

Es braucht klare Forderungen und Spielregeln, welche es bei der Integration umzusetzen gilt: Wer hier das Gastrecht geniesst, hat sich den örtlichen Gepfolgenheiten anzupassen (was ja bspw. in jüngster Zeit in Grenchen SO zu Problemen führt), hat sich hier in die Arbeitswelt zu integrieren, die lokale Amtssprache zu lernen und soll sich in unserer Lebensgemeinschaft (und nicht einer Parallelgesellschaft) engagieren. Nur so kann ein Umdenken stattfinden - nicht über neue Artikel in der Bundesverfassung.

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