Die Abzocker-Initiative hilft den Aktionären und schadet den Unternehmen. Das Volk hat davon rein gar nichts!

Die Abzocker-Initiative von Thomas Minder erfreut sich einer breiten Zustimmung. Die Masse der Befürworter ist zu gross als dass es sich um ein durchdachtes Anliegen handeln kann!

Aufklärung scheint bitter notwendig...

Die Abzocker-Initiative

  • hat nichts mit Bonuszahlungen zu tun.
  • zielt einzig und allein auf Aktionärsrechte.
  • diskriminiert börsenkotierte Schweizer Unternehmungen.
  • betrifft rund 1% aller Schweizer Firmen.
  • wurde von einem UBS-Aktionär (Thomas Minder) ins Leben gerufen.

Ohne weiter ausholen zu wollen (alle weiteren Informationen findet man auf http://www.abzockerinitiative-nein.ch) zeigen bereits diese Punkte, dass an dieser Initiative so einiges faul sein muss. Der springende Punkt ist nicht, dass sich Manager vor dieser Initiative fürchten werden sondern vielmehr, dass die Initiative das Ziel verfehlt und trotzdem der Schweizer Wirtschaft Schaden zufügen wird.

Dass Thomas Minder selbst Aktionär der UBS ist, bestätigt das gewohnte Bild des frustrierten Kleinaktionärs, welcher seit Jahren gegen Windmühlen kämpft anstatt mit den Füssen abzustimmen und zu gehen. Kommt dazu, dass Minder nach wie vor der Meinung ist, der Kleinaktionär interessiere sich an einem nachhaltigen Erfolg der Unternehmung. Spätestens die Tatsache, dass bei Nestlé 33,3% der Aktionäre weniger als ein Jahr Aktionäre bleiben, zerstört diesen Wunschtraum.

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