Die Bürger dieses Landes haben es satt, wie sich eine kleine Gruppe von Privilegierten an den Honigtöpfen von Geld und Macht bedient...

Natürlich ist die Minder Initiative nicht optimal formuliert - ja es besteht sogar die Gefahr, dass nur reguliert wird, aber das Ziel völlig verfehlt wird - nämlich die Abzocke zu beenden. Leider hat es das Parlament nicht geschafft, einen vernünftigen Vorschlag auszuarbeiten. Nun stehen die Bürgerlichen vor einem Scherbenhaufen und müssen zu recht befürchten, dass das Volk den Hammer auspackt und die Initiative annimmt.

Jammern bringt nichts mehr...wir sind uns einig, dass Unternehmer, die ein Risiko eingehen, um eine Firma zu gründen, nicht als Abzocker am Pranger stehen dürfen - sie könnte die Minder Initiative aber auch treffen. Angestellte (also Manager), die keinerlei Risiko tragen, trotzdem aber Milionensaläre verdienen, die darf man ruhig härter anpacken. Wahre Marktwirtschaft spielt auch bei den Löhnen...es stellt sich die Frage, ob jemand eine bestimmte Führungsposition übernimmt...und zu welchen Konditionen...unter den geeigneten Kandidaten müsste eigentlich jener mit der tiefsten Forderung (Lohn) ausgewählt werden. Das ist Marktwirtschaft. Was heute real abläuft, hat eher mit Marktversagen zu tun - denn man geht davon aus, dass nur jene, die ein möglichst hohes Salär verlangen, auch tatsächlich die Besten sind. Diese Einschätzung ist überholt - denn die Ereignisse der letzten Jahre haben uns eines besseren belehrt. Die Zeiten des Neoliberalismus sind vorbei - es bleibt zu hoffen, dass dies die Bürgerlichen rechtzeitig einsehen - auf das wahrer Liberalismus nicht durch andere, noch untauglichere Systeme verdrängt werden.

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