Die E-Bikes kommen - es braucht fairere und praxisnähere Gesetze

Für die Schiebehilfe wird deshalb eine Zulassung benötigt, weil das Velo dann nur nur noch mit Hilfe des Motors fährt und nicht mehr nur mit Tretunterstützung.

Warum aber ein E-Velo mit kleinerem Motor (bis 25km/h Unterstützung) ein Velo ist und eines mit grösserem (bis 45km/h Unterstützung) eine Zulassung braucht?
So oder so bleibt es lediglich ein Velo mit Tretunterstützung.

Ein Mofa hat eine CO2 -Emission von 60 bis 100 g/km; ein E-Bike dagegen eine CO2 -Emission von unter 5 g/km, sofern man den Akku mit Strom aus herkömmlichen Stromquellen beziehe; bei alternativen Stromquellen schaut der Wert noch besser aus.

Ich finde es nicht ganz nachvollziehbar, dass diese beiden Fahrzeuge gleich besteuert werden. Mal abgesehen von den übrigen Kosten, die noch dazukommen (Nummernschild, Fahrzeugausweis, Versicherung als Mofa anstelle Velovignette).

Hier wird ein Töffli gleichgestellt mit einem E-Bike und das ist aus ökologischer Sicht, wie auch im Vergleich zur Handhabung Auto - Elektroauto nicht fair.

Die E-Bikes mit Zulassung dürfen nur mit Töffliprüfung gefahren werden; d.h. ein Erwachsener, der vielleicht seit Jahrzehnten Velo fährt, aber keinen Führerschein hat, muss erstmal die Töffliprüfung machen. Von der (Velo-)helmtragepflicht hingegen sind die Bikes widerum ausgenommen, obwohl man mit den E-Bikes deutlich schneller fährt als ein Töffli.

Logisch?

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